Verhaltensregeln für die Videokonferenzen

Videokonferenzen sind ein Moment des Treffens, des Austauschs und der Mitarbeit. Sie können einen Unterricht in Präsenz aus offensichtlichen Gründen nicht ersetzen, aber sie geben der Klasse die Möglichkeit, weiterhin eine Gemeinschaft zu sein und Momente, Situationen und Empfindungen auszutauschen und sich an gemeinsamen Aktivitäten zu beteiligen. Dank der Videokonferenzen gewinnen Schüler und Schülerinnen Sicherheit und fühlen sich nicht allein gelassen. Ebenso haben die Lehrpersonen die Möglichkeit, Unsicherheiten und Schwierigkeiten zu erfassen sowie den Fortschritt ihrer Schüler und Schülerinnen zu überprüfen. Ein Blick oder eine Geste sagen oft mehr als Worte. Tatsächlich spielt die nonverbale Kommunikation auch in dieser Phase des Fernunterrichts eine grundlegende Rolle in der Beziehung zwischen Lehrpersonen und Schülern bzw. Schülerinnen.

Schülern und Schülerinnen beachten während der Videokonferenzen folgende Regeln:

  1. Die Teilnahme an Videokonferenz ist ausschließlich Schülern und Schülerinnen der Klasse vorbehalten.
  2. Die Schüler und Schülerinnen erscheinen pünktlich zu den geplanten Videokonferenzen.
  3. Die Schüler und Schülerinnen bereiten sich auf den Unterricht mit den notwendigen Materialien
  4. Die Videokameras der Schüler und Schülerinnen sind eingeschaltet und bleiben während der gesamten Unterrichtszeit eingeschaltet. Nur die Lehrperson kann erlauben, dass sie ausgeschaltet werden, beispielsweise während der Bildschirmfreigabe, oder um die Qualität der Verbindung zu verbessern.
  5. Die Schüler und Schülerinnen schalten die Mikrofone aus während die Lehrperson erklärt und schalten sie umgehend ein, wenn sie befragt werden, oder wenn in der Klasse eine Diskussion oder Debatte stattfindet. Es ist für niemanden angenehm, mit einem stillen Bildschirm mit farbigen springenden Punkten zu sprechen!
  6. Jene Schüler oder Schülerinnen, welche aufgrund technischer Probleme nicht über das Mikrofon kommunizieren kann (bitte Audio- und Videoeinstellungen des PCs und des Browsers vor der Videokonferenz überprüfen), kommunizieren über den Chat der Videokonferenz.
  7. Während der Videokonferenz darf keiner der Teilnehmer Fotos , Videos oder Tonaufnahmen des Unterrichts aufnehmen.
  8. Keiner ist berechtigt, Materialien zu verbreiten, die von der Lehrperson ad hoc für den Unterricht vorbereitet und in Google Classroom veröffentlicht oder die der Videokonferenz beigefügt wurden (vgl. Urheberrecht).
  9. Wenn die Lehrperson dies für Unterrichtszwecke als nützlich erachtet (z. B. für abwesende Schüler und Schülerinnen), kann sie beschließen, die Videokonferenz über Meet aufzuzeichnen. Vor Beginn der Aufnahme setzt die Lehrperson die Schüler und Schülerinnen davon in Kenntnis. Diese Aufnahme bleibt 30 Tage lang im Archiv von Google Drive der Lehrperson und wird dann automatisch gelöscht.